Aktuelle Spielberichte 2021/22

5. Spieltag

SG Phönix Wildau 95 – SpG Groß-Preußen 07 0:2 (0:1)

 

SGP: Stenzel – Stolarski, Szczegula, Riehl, Puls, Feldhahn, Born. Krüger, Göthling, Scholz.

 

SpG: Kramm – Widdua, Szewczyk, Jüch, Neumann, Niehoff, Dörwaldt. Kerbs, Haidari, Streu-Haddad, Beyer, Khalil.

 

Tore: 0:1 Niehoff (14.), 0:2 Szewczyk (56.).

 

Es gibt Begegnungen in denen immer Feuer ist – eines dieser Aufeinandertreffen ist das Duell zwischen Phönix und den Groß-Preußen. Da sind die Schiedsrichter meist schon gefordert, dass das Spiel ein Spiel bleibt und keine Schlacht wird. Diesmal stellte Phönix den Spielleiter, dessen Name leider unbenannt blieb. Zwar traf der Referee zu Beginn die ein oder andere Entscheidung, bei welcher man sich ein gleiches Maß gewünscht hätte, aber letztlich ist ihm zu verdanken, dass es von Trainerseite des Gastgebers nicht ausartete.

 

Sportlich übernahmen die Gäste gleich die Initiative und ließen den Gastgeberinnen, welche immer wieder Larissa Puls (19 Saisontore) suchten, kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Zwar deckten die Gäste grundsätzlich im Raum, doch die Goalgetterin der „Mythischen“ wurde von Mia Widdua oder Charlz Beyer in „Fraudeckung“ genommen.

 

Nach einer knappen Viertelstunde dann die Führung für die Gäste. Nach einem Eckball legte sich Sandra Niehoff den Ball noch einmal mit rechts an der Gegenspielerin vorbei, um dann von der linken Strafraumkante, mit links ins lange Eck vollendet – 0:1 (14.).

 

Möglichkeiten für die Gastgeberinnen resultierten meist aus Standartsituationen, wie „Mittellinie-Freistöße“ oder Eckbälle. Wirkliche Hochkaräter brachten die Wildauerinnen jedoch zunächst nicht zu Stande, eher noch zeigten sich Gäste als wahre Meister im Chancen auslassen.

 

Nach der Pause zeigte sich die Begegnung zunächst „blaugepaust“, diesmal dauerte es aber bis zur 56. Spielminute bis ein weiteres Tor für die Gäste zu verzeichnen war. Inka Szewczyk, eigentlich für die rustikalen Torabschlüsse bekannte, spielte den Ball aus gut 12 Metern unbedrängt und schon fast „tuffig“ an Chiara Stenzel vorbei ins rechte untere Toreck – 0:2 (56.).

 

Drei Zeigerumdrehungen später fast noch einmal der Anschlusstreffer, aber den guten Abschluss von Larissa Puls, welche einmal ihren „Wachhunden“ entwischt war, konnte Martina Kramm sicher entschärfen (59.)

 

Nun war der Widerstand der Rot/Weißen gebrochen und die Groß-Preußinnen hätte das Resultat noch höher ausfallen lassen können, wenn nicht sogar müssen, doch Jüch (61.), Streu-Haddad (62.) und zweimal Dörwaldt (69., 70.+1) konnten sich nicht auf das Tableau bringen, so dass es beim 0:2 nach 73 Minuten blieb.

 

 

Für die einen sicher ein weiterer Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft und für die anderen die Möglichkeit dem Spitzenreiter Miersdorf auf den Fersen zubleiben.

4. Spieltag

SV Schönefeld 95 – SpG Groß-Preußen 07 0:1 (0:0)


S95: Giessler – Rostek, Baumann, Leppin, Etterwendt, Fritze, Baykal. Reuter, Miedzinski,

Nowotny.


G/P: Ballentin – Widdua, Streu-Haddad, Szewczyk, Jüch, Hentschel, Niehoff. Kerbs, Ziemann, Hoevel, Neumann, Khalil, Dörwaldt.


Tor: 0:1 Widdua (65.)


Ein Derby, ist ein Derby, ist ein Derby.

 

Unter den Auge des Schönefelder Bürgermeisters Christian Hentschel brauchten die Favoriten aus Großziethen und Blankenfelde  bis in die Schlussphase hinein um endlich den erlösenden und hochverdienten Siegtreffer zu bejubeln.
Zuvor hielt Giessler im Schönefelder Tor und der Heimschiedsrichter die „Blauen“ im Rennen um zumindest einen Punkt zu Hause zu behalten. Nicht weniger als drei mögliche Strafstöße gegen Hoevel, Hentschel und Dörwaldt hätten die Gäste gerne zugesprochen bekommen, doch Trainer Widdua war schon vor dem Spiel klar, dass es die Seinen heute deutlich machen müssen, damit der „Unpaarteiische“ nichts gegen einen möglichen Sieg machen kann.
Die Spielgemeinschaft spielte überwiegend geduldig und ließ Ball und Gegner gut laufen, doch im Abschluss stand, wie berichtet, meist Schlussfrau Giessler goldrichtig. Auf der anderen Seite hatte Ballentin nicht wirklich etwas zu tun, außer die Bälle, welche „hintenherum“ gespielt wurden, wieder auf die andere Seite zu verteilen.
Fünf Minuten vor dem Ende war es dann Außenverteidigerin Mia Widdua, welche sich mit nach vorne einschaltete und nach einem Doppelpass das Spielgerät an den hinteren Innenpfosten schoss, von er hinter die Linie trudelte – 0:1 (65.).
Nach dem Spiel gab es dann noch den Glückwunsch vom Bürgermeister und ein Foto für den Gemeindeanzeiger.
Am nächsten Sonntag weilen die Frauen zum Ausflug außerhalb, weshalb die Begegnung gegen den KSV Sperenberg auf den 18.10. verlegt wurde.

3. Spieltag

SpG Groß-Preußen 07 – FSV Admira 2016 6:0 (2:0)

 

SpG: Kramm – Ziemann, Beyer, Hoevel, Jüch, Neumann, Niehoff. Kerbs, Haidari, Streu-Haddad, Hentschel, Dörwaldt, Rambau.


FSV: Gieseler – Geburtig, Hornfischer, Klucke, Trimpe, Ungnad, Laurisch.

 

Tore: 1:0 Niehoff (14.), 2:0 Dörwaldt (29.), 3:0 Hentschel (37.), 4:0 Dörwaldt (41.), 5:0 Kerbs (68.), 6:0 Hoevel (70.+1)

 

Nach den ersten beiden, eher als „durchwachsen“ zu bezeichnenden Auftaktbegegnungen nahmen sich die „Spielgemeinschaftlerinnen“ heute etwas mehr vor. Admira war ohne Wechselspielerin nach Großziethen gereist und so wurde schnell klar, „wohin die Reise gehen sollte“. Doch ein solches Vorhaben wird immer durch die Anwesenheit des Gegners erschwert. Admira kämpfte clever durch gutes Stellungsspiel und die Routine von Anja Geburtig und Katja Ungnad machte sich in so mancher Situation schon bemerkbar. So brachte Sandra Niehoff den Ball nach einer guten Viertelstunde einfach mal vor das Tor, in der Hoffnung, dass irgendeine Spielerin wird den Ball vielleicht im Tor unterbringen – doch das Spielgerät fand ohne weitere Berührung den Weg ins Netz – 1:0 (14.).
Kurz vor der Pause durch Dörwaldt und wenig nach dem Wechsel durch Hentschel erhöhten die Gastgeberinnen schnell auf 3:0 und „der Drops war gelutscht“. Leider ließen die Spielerinnen der Spielgemeinschaft nun etwas in der Konzentration nach und spielten ihre Angriffe nicht mehr konsequent zu Ende, bzw. ließen auch den Gästen die eine oder andere Möglichkeit zur Resultatsverbesserung. Dank Martina Kramm im Gehäuse der SpG blieb es jedoch beim ersten „zu Null“ in dieser noch jungen Spielzeit.
Dörwaldt, Kerbs (Sekunden nach ihrer Einwechselung) und Hoevel trafen zum halben Dutzend und nun klärte sich auch die Frage, auf welchem der beiden Heimplätze sich besser die Punkte einfahren lassen.
Am nächsten Wochenende steht dann das „Schönefelder-Derby“ beim SVS auf dem Programm.

2. Spieltag

HSV Fortuna Friedersdorf/Gussow – SpG Groß-Preußen 07 1:2 (1:1)


HSV: Horn – Detzner, Rubisch, Reichel, Kliem, Kemnitz, Aßmann.


SpG: Kramm – Widdua, Szewczyk, Hoevel, Neumann, Niehoff, Dörwaldt. Haidari, Ziemann, Streu-Haddad, Beyer, Jüch, Brandt, Rambau.


SR: G.Zock    Zuschauer: 22


Tore: 1:0 Detzner (15.), 1:1, 1:2 Dörwaldt (18., 54.)


Persönliche Strafen: Gelbe Karte für Jüch (Foulspiel, 64.).

 

Nach der Auftaktniederlage gegen den SV Zernsdorf hatten sich die Spielerinnen der Spielgemeinschaft viel vorgenommen um nicht von einem Fehlstart sprechen zu müssen. Doch der Spielverlauf zeigte, dass die Nerven der Gäste ganz schön blank liegen. Nicht nur, dass selbst beste Torchancen vergeben wurden, es wurde auch immer wieder mit den Entscheidungen des Schiedsrichters gehadert, was natürlich der eigenen Konzentration nicht förderlich war und somit auch dem Gegner in die Karten spielte.
Leider ließen die Gäste ein sicheres Kombinationsspiel über mehrere Stationen fast komplett vermissen, auch wurden oft überhastet die eigenen Abschlüsse gesucht, statt die besser stehende Mitspielerin zu sehen.
Nach einer Viertelstunde bekamen die Gäste auch sofort die Quittung. Nach einem Eckball wurde der Ball nicht konsequent aus der Gefahrenzone geklärt, jedoch rückte man trotzdem aus dem Abwehrverbund heraus und ließ Detzner frei vor Kramm stehen. Prompt erhielt diese den Ball und konnte die heranstürzende Kramm zum 1:0 überwinden (15.).
Der Jubel der Gastgeberinnen hielt nur kurze Zeit, denn nur drei Minuten später konnte die ehemalige HSV-Spielerin, Madlen Dörwaldt, einen Eckball mit ihrem Körper, zum Ausgleich über die Linie drücken (18.).
Im weiteren Spielverlauf hatten die Gäste eindeutig mehr Ballbesitz und auch mehr Abschlussmöglichkeiten, doch die Präzision blieb leider auf der Strecke. Die Friedersdorferinnen suchten ihr Heil in Kontersituationen, welche zwar rar gesät, aber dennoch gefährlich waren.
Das 2:1 aus Sicht der Gäste entsprang erneut einer Standartsituation. Einen Einwurf nahm die quirlige Dörwaldt mit dem Körper abschirmend mit und ließ mit einem beherzten Schuss der Schlussfrau Horn keine Abwehrmöglichkeit – 1:2 (54.). Natürlich sorgte auch diese Aktion auf Seiten der Blau-Gelben für viel Diskussionsbedarf, schließlich wollten sie ein strafbares Handspiel der Torschützin gesehen haben, doch diesen Eindruck hatten die Gastgeberinnen exklusiv.
Mit zunehmender Spielzeit versuchten die, ohne Ergänzungsspielerinnen auskommenden, Heideseerinnen  wenigstens einen Punkt auf ihr Punktekonto einholen, doch egal wie viele Möglichkeiten die Gästeabwehr auch ermöglichte, hinten stand Kramm sicher und hielt den, letztlich durchaus verdienten, Sieg fest in den Händen.
Zwar konnte die Niederlage vom Startwochenende ausgemerzt werden, doch bis zum erwarteten „schön und erfolgreich“ spielen fehlt dann schon noch ein ganzes Stückchen.

1. Spieltag

SpG: Widdua - Neumann, Niehoff, Streu-Haddad, Hoevel, Jüch, Brandt. Rambau, Ziemann, Haidari, Dörwaldt, C.Lojewski.

 

SVZ: Mutschall - Weniger, Möske, Pfuhl, Gottschalk, Moll, Steinhardt. Reppich, Dietzmann.

 

persönliche Strafen: Gelb für Steinhardt (54., F)

 

Tore: 0:1 Moll (8.), 0:2 Dietzmann (39.), 1:2 Dörwaldt (40.), 1:3 Moll (68.), 1:4 Dietzmann (70.-+2), 2:4 Jüch (70.+3)

 

Die ganze Vorbereitung zog es sich bereits wie ein roter Faden - das Fußballspielen wurde nach der Corona-Pause nicht wirklich ernst genommen. Zudem wurde festgestellt, dass ein gewisser Qualitätsverlust vorherrschend war, wenn als wichtig erachtete Spielerinnen wegen Urlaub oder unentschuldigtem Fehlen nicht anwesend sind und das Vertrauen in die Anwesenden nicht zu 100% vermittelt werden kann.

Zernsdorf spielte clever aus einer dichten Abwehr heraus und konnte die schnellen Offensivkräfte immer wieder gut in Szene setzen und dadurch hochverdient gewinnen.

Erster Test - Erster Sieg

SpG Groß-Preußen 07 - SV Lichtenberg 47 II 3:0 (2:0)

 

1.Hz: Madlen - Mia, Anni, Viki S., Hanna, Mariam, Isi - Eingewechselt: Justine, Celine, Fuchs, Joy, Sharlz.

2.Hz: Mia - Anni, Justine, Viki S., Mariam, Madlen, Isi - Eingewechelt: Hanna, Celine, Joy, Sharlz, Marianne.

 

Tore: 1:0 Sharlz (20.), 2:0 Joy (23.), 3:0 Marianne (50.)

 

Nach drei Wochen Vorbereitung und einem abgesagten Test gegen den SV Ortrand, durften die SpG-Ladies am Sonntag nun endlich ran. Zwar standen nach vielen Absagen trotzdem noch 13 Mädels zur Verfügung, aber von "eingespielt sein" konnte nun wahrlich keine Rede sein. Wie auch, Training ist doch immer noch etwas anderes als ein Spiel.

Das "Zusammenspiel" blieb etwas auf der Strecke, doch die Erkenntnis, dass die zusammengewürfelte und dann auch umgestellte Abwehr gegen die erfahrenen Lichtenbergerinnen nichts nennenswerte zuließ war ein erster Erfolg. Auch in der Abteilung "Attacke" gab es wenig Neues. Als wenn es nie eine Corona-Pause gegeben hätte, als wenn immer die selben Spielerinnen auf dem Platz stünden, als wenn täglich das Murmeltier grüßen würde, so wurden selbst beste Torchancen - wie eh und je - teilweise kläglich vergeben.

Die Erkenntnisse des Trainers werden in die nächsten Trainingseinheiten sicherlich mit einfließen, so dass das Team in zwei Wochen noch ein bisschen stärker den Saisonauftakt gegen Zersdorf bestreiten dürfte.